Tanja Braun kennt diese Momente.
Die Wüsten-Ultramarathonläuferin stellt sich einer außergewöhnlichen Herausforderung: zehn Wüsten in zehn Ländern und insgesamt bis zu 10.000 Kilometer.
Im Randowfunk-Interview erzählt sie, warum sie immer wieder in die Wüste zurückkehrt, wovor auch sie Angst hat und was passiert, wenn der Körper eigentlich nicht mehr weiterwill.
Es geht aber um weit mehr als Sport.
Tanja Braun berichtet von Menschen, für die Wasser keine Selbstverständlichkeit ist, von trockenen Brunnen, stärkerer Hitze und plötzlich auftretenden Sandstürmen. Sie erklärt, warum der Klimawandel in der Wüste längst keine abstrakte Zahl mehr ist – sondern direkt den Alltag von Menschen und Tieren verändert.
Und sie spricht ungewöhnlich offen über sich selbst: über Leistungsdruck, Zweifel, das Verlaufen mitten in der Wüste und die Erkenntnis, dass nicht jede Grenze überwunden werden muss. Auch ihre eigene Schulzeit kommt zur Sprache. Ihre Botschaft an junge Menschen, die noch keine Ahnung haben, wohin ihr Weg später einmal führen soll, ist erstaunlich einfach:
Ausprobieren. Erfahrungen machen. Neugierig bleiben.
Und dann wäre da noch eine entscheidende Frage:
Was ist eigentlich schwieriger – 1.000 Kilometer durch die Wüste zu laufen oder sich selbst dabei auf einer Kinoleinwand zu sehen?
Die Antwort gibt Tanja Braun im Interview.