Draußen ist es vielleicht noch kalt, vielleicht liegt sogar noch Schnee. Trotzdem sagen Fachleute: Der Frühling hat längst begonnen. Zumindest aus meteorologischer Sicht. Denn für Wetterexpertinnen und -experten startet die neue Jahreszeit jedes Jahr am 1. März.
Aber warum so früh?
Feste Regeln für bessere Vergleiche
Meteorologen teilen das Jahr in vier feste Abschnitte ein. Jede Jahreszeit dauert genau drei Monate. Der Frühling umfasst deshalb immer März, April und Mai. Ganz egal, wie warm oder kalt es tatsächlich ist.
Der Grund ist einfach: So lassen sich Temperaturen und Wetterdaten besser vergleichen. Wenn man jedes Jahr denselben Zeitraum betrachtet, kann man leichter erkennen, ob es zum Beispiel immer wärmer wird oder ob sich das Klima verändert.
Und was ist mit dem „richtigen“ Frühlingsanfang?
Viele kennen den Frühlingsbeginn eher vom Kalender oder aus den Nachrichten. Der sogenannte astronomische Frühlingsanfang richtet sich nach der Sonne. Er findet statt, wenn Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind – meistens am 20. oder 21. März.
Das bedeutet: Es gibt eigentlich zwei Frühlingsanfänge. Einen für die Wissenschaft – und einen, der sich nach dem Stand der Sonne richtet.
Frühling auf dem Papier – und draußen?
Auch wenn es Anfang März noch frostig sein kann: Für die Statistik ist der Winter vorbei. Und oft merkt man es ja doch langsam – die Tage werden länger, erste Blumen blühen, Vögel zwitschern wieder lauter.
Ob sich der Frühling auch wirklich frühlingshaft anfühlt, entscheidet am Ende aber nicht das Datum – sondern das Wetter vor deiner Haustür. 🌱