Manchmal merkt man erst, wie besonders etwas ist, wenn man versucht, es in Musik zu fassen. Genau das ist jetzt mit unserem Schachklub an der Regionalen Schule Eggesin passiert.
Im neuen Song über den Schachklub hört man zuerst fast nichts. Leise Töne, Ruhe. Das passt gut, denn genau so fühlt sich die große Pause bei uns an. Während es auf den Fluren laut wird, sitzen wir dienstags und mittwochs in der großen Mittagspause an einem Tisch mit Schachbrettern. Kein Gedränge, kein Stress – nur 64 Felder und der nächste Zug.
Der Song erzählt davon, wie man in kurzer Zeit ganz ruhig werden kann. Schach ist kein Spiel, bei dem man schnell klickt oder Glück hat. Man muss überlegen, planen und auch mal einen Fehler aushalten. Das hört man in der Musik: Sie wird langsam stärker, so wie die Gedanken beim Spielen.
Ein wichtiger Teil des Songs ist der Klubausweis. Alle, die im Schachklub mitmachen, haben einen. Er zeigt nicht, wer der Beste ist, sondern dass man dazugehört. Im Schachklub spielt es keine Rolle, aus welcher Klasse man kommt oder wie lange man schon dabei ist.
Am Ende wird der Song richtig groß, mit viel Musik und Kraft. Für mich fühlt sich das so an, als würde gezeigt werden, was Schach eigentlich bewirkt: Man sitzt still da, aber im Kopf passiert ganz viel. Und dieses Gefühl nimmt man mit zurück in den Unterricht.
Der Song ist also nicht nur Musik. Er beschreibt genau das, was unseren Schachklub ausmacht: Ruhe in der Pause, gemeinsames Denken und das Gefühl, Teil von etwas zu sein.
Wenn du den Song hörst und dich fragst, woher diese Ruhe kommt, dann schau dienstags oder mittwochs in der großen Pause mal genauer hin. Vielleicht sitzt du beim Schach demnächst ...