Ich bin 13 und für mich ist Darts nicht einfach „dreimal werfen und fertig“. Wenn ich nach der Schule ans Board gehe, wird’s im Kopf ruhiger. Ich konzentriere mich nur auf eine Sache: Linie, Ziel, Wurf. Und genau dieses Gefühl wollte ich in einen Song packen.
Im Text geht’s darum, dass nicht jeder Wurf sitzt. Manchmal ist man knapp daneben, manchmal klappt gar nichts. Aber genau dann zeigt sich, ob man dranbleibt. Ich wollte nicht so tun, als wäre ich sofort der Beste – eher so, wie es wirklich ist: üben, besser werden, weitermachen.
Mein Lieblingsmoment ist der Treffer, der sich schon beim Loslassen richtig anfühlt. Und wenn der Pfeil dann wirklich in der Mitte landet, ist das wie ein kleiner Sieg. Deshalb heißt der Song „Mitten ins Herz (Bullseye)“: weil dieser Moment kurz ist, aber richtig viel bedeutet.
Am Ende soll der Song genau das auslösen: Motivation. Nicht nur fürs Darts, sondern für alles, was man übt, bis es endlich klappt.